Glücklich Schwanger

Wie bereits erwähnt, hatte ich eine wunderbare Schwangerschaft. Ich war zum Abend hin zwar immer müde, aber sonst fit wie ein Turnschuh. Umso mehr nervte es mich natürlich, dass man als Schwangere eigentlich relaxen und nicht wie eine Irre herumziehen sollte. Ich hatte aber ständig das Gefühl, es würde noch etwas in der Wohnung, im Kinderzimmer, im Kühlschrank und weiß Gott noch wo fehlen, also musste ich es auch besorgen.

Sogar einen Tag vor der Geburt war ich unterwegs: Ich hatte Nachts zum ersten Mal leichte Schmerzen, nach einem Besuch im Krankenhaus wurde mir allerdings gesagt, dass meine Wehentätigkeit gleich 0 sei und wir uns in ein paar Tagen zum CTG sehen würden. Also fuhr ich ins Bauhaus, wir brauchten ja noch eine Lichterkette am Balkon.

Mein großer Mr. wartete ständig auf abartige Gelüste, ob ich nicht Lust auf Eis mit geraspelten Salzgurken hätte, fragte er mich. Eigentlich nicht. Aber zum Beispiel Kakao, den ich sonst eigentlich selten trinke, konnte ich in Maßen genießen und das tat ich auch. Mal kalt, dann warm und dann noch einmal kalt, weil es so gut war. Ansonsten aß ich eigentlich wie immer, da wir uns auch sonst relativ gesund ernähren. Viel Obst und Gemüse sowie Fisch und Fleisch, und Abends naschte ich dann Grießpudding und Milchreis. Auf meinen heiligen Kaffee konnte ich während der Schwangerschaft nicht verzichten, jedoch reduzierte ich den Konsum auf 2 bis 3 Tassen am Tag und diese mit mehr Milch als sonst. „Sonst kriegst du ein nervöses Baby“, sagte meine Mama immer und wer will das schon.

Die ärztlichen Untersuchungen fand ich immer sehr spannend, hat er zugenommen, wie groß ist er schon und liegt er richtig? Im 8. Monat lag er schon mit dem Köpfchen nach unten, änderte  zwischendurch noch ein paar Mal seine Meinung, bis er pünktlich zum Ende hin startklar war. Der kleine Mr. war überhaupt ganz schön aktiv (muss wohl der Kaffee sein, meinte Mama) und eine Nachteule, denn Abends ging es meistens rund. Meist boxte der Frechdachs übrigens in die linke Seite oder in die Rippen. Fotoscheu war er auch, oft die Hand vor dem Gesicht oder alternativ im Mund, dennoch haben wir uns alle auf die Ultraschallbilder sehr gefreut. Bei der Pränataldiagnostik, die wir in München durchführen ließen, entstand übrigens mein Lieblingsbild, und zwar eines von seinem Profil.

Ungefähr im 7. Monat begann mein Bauch schnell zu wachsen und schon bald fiel das Aufstehen von der Couch, das Socken anziehen und das Schuhe binden schwer. Zum Glück trage ich gerne weite Sachen, also musste ich meine Garderobe nicht großartig erweitern. In Sachen Umstandsmode hat H&M eine wirklich tolle Auswahl. Bei mir kam einer Jean, ein paar weiße Shirt, sowie Strumpfhosen und Leggins in den Einkaufstasche – eine Grundausstattung für Schwangere :-). Und nach der Geburt fand ich dort angenehm-weiche Still-BHs und ein praktisches, aber trotzdem schickes Nachtkleid.

Ich blieb auch verschont von Schwangerschaftsstreifen. Ob es dadurch kommt, dass ich mich jeden Tag brav eingecremt und eingeölt habe oder einfach eine elastische Haut habe – ich weiß es nicht. Allerdings würde ich die Produkte bei einer zweiten Schwangerschaft bestimmt wieder verwenden und auch nach der Geburt, creme ich mich damit ab und zu gerne ein. Im 8. Monat begann ich mich außerdem mit speziellen Teemischungen auf die Geburt vorzubereiten.

Im nächsten Post verrate ich euch meine liebsten Begleiter während meiner Schwangerschaft.

Ich freue mich auf eure Erfahrungen während der Schwangerschaft!

Ganz Liebe Grüße,

Eure Kristina

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