Got Milk?

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Unser Zwerg wurde mir direkt nach der Geburt angelegt, und schon da war klar, er ist ein Vielfraß. Die Milch schoss bei mir ungefähr zwei Tage nach der Entbindung ein und ich muss sagen, es war ein weniger angenehmes Gefühl. Abgesehen davon, dass ich mich wie Dolly Buster fühlte, tat mir der Oberkörper sehr weh. Sogar das Duschen war anstrengend, ganz abgesehen vom Heben des Kleinen.

War der Zwerg erst einmal an der Quelle, war alles gut. Bis er an diese jedoch andockte, war viel Geduld notwendig – von beiden Seiten. Nicht nur einmal habe ich die Hebammen angepiepst und gebeten mir mit dem Anlegen zu helfen. Das Anlegen war übrigens meine größte Sorge: Was, wenn ich es alleine zu Hause nicht schaffe? Bei den Hebammen sah das immer so easy aus und jedes mal dachte ich mir „Achso, sooo geht das also!“, kaum waren sie weg, schaffte ich es wieder nicht. Wie aus einem Wunder, klappte es zu Hause jedoch wie von selbst.

Ein Stillkissen hatte ich mir ja zum Glück in meiner „Es-fehlt-bestimmt-noch-etwas“-Phase zugelegt und es war eine wirklich gute Investition. Der Zwerg wollte anfangs alle 2 bis 3 Stunden trinken. Tagsüber ja absolut kein Problem war, Nachts allerdings, hätte er sich ruhig etwas länger Zeit lassen können.

Von Durchschlafen waren der Knirps und Ich also weit entfernt, der Paps hatte es allerdings voll im Griff. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich fasziniert bin mit wie wenig Schlaf wir Mamis eigentlich auskommen (oder besser: auskommen müssen) und noch mehr davon, wie tief und fest Männer eigentlich schlafen können.

Der kleine Mann wurde tagsüber beim Stillen immer unruhiger,  fast schon hysterisch und das Schlafen in der Nacht wollte auch nicht so ganz klappen, also riet mir unsere Kinderärztin zusätzlich zuzufüttern. Nach langer Recherche und Tipps von anderen Mamis entschieden wir uns für Milupa Milimil Pre. Er war nicht abgeneigt, an unseren nächtlichen Parties änderte sich allerdings nicht sehr viel.

Die Muttermilch wurde leider immer weniger, nach 3 Monaten war sie fast weg und wir stiegen dann komplett auf Milupa um. Und dem Knirps gefiel es. Die letzte Mahlzeit ist bei uns übrigens nicht mehr Pre, sondern die 1er, da diese länger sättigt.

Für mich war das Stillen von Anfang an sehr wichtig, da Muttermilch ganz einfach das Beste für ein Baby ist. Ich dachte auch, dass ich bis zu 6 Monaten stillen würde, aber es kommt wie es kommt. Ich bin froh darüber, dass ich wenigstens 3 Monate stillen konnte und zuversichtlich, dass er trotzdem ein gesundes Kerlchen wird. Sein Gewicht spricht jedenfalls schon mal dafür.

Der kleine Mann trinkt übrigens nur aus den Anti-Colic-Flaschen von MAM, etwas anderes kommt uns nicht ins Haus.

Ich freue mich auf eure Erfahrungen zum Thema Stillen und Zufüttern.

Ganz Liebe Grüße,
Eure Kristina

 

 

 

2 Gedanken zu “Got Milk?

  1. Stillen war für mich das aller aller wichtigste für mein baby. Ich hatte damit anfangs auch ziemliche Schmerzen. Zehn Tage habe ich gelitten. Ich war einfach wund und mein Kleiner sehr hungrig. D.h. mein Körper hatte nicht genügend Zeit zum Heilen, da wollte er schon wieder saugen. Furchtbare Schmerzen. Multi Mam Kompressen haben wir geholfen. Ich habe mir leider keine stillberaterin genommen, würde es jedoch jeder neuen mami empfehlen! So hab ich mich tagelang selbst durchgewürschtelt. Meine Ratschläge:
    – stillen darf wirklich nie schmerzen!!! Damit meine ich, dass irgendetwas nicht stimmt wenn es euch schmerzt. Meistens dockt euer baby nicht richtig an. Zb hat meiner nur die brustwarze genommen. Falsch! Da muss der Mund weiter geöffnet werden bis der warzenhof mit dabei ist.
    – wenn das baby immer an den warzen zieht, hat er/sie es einfach zu gemütlich. Sprich, den kopf nah(fest) an der brust halten. Ebenfalls den Körper in einer Linie halten.
    – ihr müsst viel trinken und vergesst bitte auf diät! Die milch wird zurück gehen wenn ihr auf euch nicht schaut!
    – vergesst diese „Regeln“ beim stillen. Ich halte mich nicht mehr daran. Mein baby wird sooft gestillt wie es will. Manchmal (besonders in der Wachstumsphase) jede halbe stunde. Euer baby wird es euch mitteilen wenn es hunger hat und die brust annimmt. Keine Ahnung, wieso es so ein großes Mysterium über das Stillen besonders im inet gibt.
    – lansiloh stilleinlagen sind einfach die besten.
    So, wenn jemand eeinen Tipp für mich hat wenn die milch so stark raus schießt und das kind sich dabei ständig versxhluckt, dann wäre ich sehr dankbar. Angeblich hört das mal auf, aber so nach einem Monat warten, könnte es ja bitteschön aufhören. 😛

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  2. Hallo !

    Natürlich wird die Muttermilch weniger, wenn man mit Kunstmilch zufüttert, da beim Stillen das Angebot von der Nachfrage abhängt. Wenn ich weniger stille, wird die Milch automatisch weniger.
    Bei Fragen rund ums Stillen bitte unbedingt an eine Stillberaterin wenden, es ist so toll wie viel Unterstützung und (richtige) Information man von einer Stillberaterin bekommt. Und im Kranlenhaus ist Stillberatung sogar kostenlos. Wichtig ist, dass man sich bei solchen Anliegen und Fragen nicht ans Internet wendet.
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog !
    Liebe Grüße von einer stillenden Mama 🙂

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