Babypflege für Anfänger

Windeldermatitis, Baby-Akne, Milchschorf … unser Zwerg hat das volle Paket gebucht und stellte seine Mami damit Woche für Woche vor neue Herausforderungen. Völlig ahnungslos wendete ich mich also an Google. Absolut nicht empfehlenswert!!! Abgesehen von den den schlimmsten Bildbeispielen, landet man zu 99 % in irgendwelchen Foren, in denen zu 99 % Negatives steht, sodass man danach mehr verzweifelt als schlau ist.

Einen leichten Ausschlag im Windelbereich hatten wir gleich in der 2. Woche. Man sagt, dass dies mehrere Ursachen haben kann, oft ist es  die Unverträglichkeit von Nahrung (z.B. Zitrusfrüchte) oder aber einfach eine nasse Windel. Bei uns war es das Zweite. Nicht, dass wir dem Wutz nicht oft die Windel gewechselt hätten (unser Verbrauch kurbelte eher die Zahlen bei Pampers an), aber ich glaube einfach, dass die zarte Babyhaut dieses neue, oft auch nasse Gefühl nicht gewohnt war. Babypuder sollte man meiden, da es die Haut nicht atmen lässt und somit leider oft mehr Unheil anrichtet. In den Drogeriemärkten sieht man oft spezielle Cremes für den wunden Po, ganz wichtig ist es, dass der Inhaltsstoff Zink angeführt ist, da dieser entzündungshemmend sowie heilungsfördernd wirkt. Der Klassiker ist wohl die Penaten Creme, mein heißer Tipp ist aber die Inotyol-Salbe! Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, trägt man sie leicht auf die wunden Stellen auf und schon nach ein paar Stunden ist eine deutliche Besserung zu erkennen.

Als der kleine Mann ganz rote Backen hatte, dachte ich zunächst an Röteln. Da er aber eigentlich gesund schien und auch kein Fieber hatte, konnten wir das zum Glück ausschließen. Bei unserem ersten Kinderarzt-Besuch sprach ich es an und es stellte sich als Baby-Akne heraus. Ich wusste nicht, dass ein Baby Akne haben kann, aber okay. Was man dagegen machen kann? Laut unserer Ärztin eigentlich nichts, außer Wind- und Wettersalbe zu verwenden. Hier kann ich die Cold Cream von Avène sehr empfehlen. Die angenehm riechende Creme lindert Juckreiz und Rötungen, macht trockene Haut geschmeidig und eignet sich außerdem für die ganze Familie.

Der Begriff Milchschorf war mir absolut fremd, noch fremder als Windeldermatitis und Baby-Akne. Mit ungefähr zwei Monaten stellte ich beim Wutz gelbliche Schuppen am Kopf, in der Fontanellen-Gegend, fest und außerdem roch diese Stelle etwas … naja, unangenehm. Irgendwie sauer. Hier muss ich gestehen, dass mir Google sehr geholfen hat. Ich weiß nicht mehr, was ich genau eingegeben habe, vermutlich wohl so etwas wie „Babykopf riecht komisch“, aber es gab tatsächlich noch andere Mütter, die das selbe Problem hatten. Oft wird dazu geraten die betroffene Stelle mit Pflege-Öl vorsichtig einzureiben, auszuwaschen und die Schüppchen dann sanft auszukämmen. Bei uns machte es allerdings das Haar nur fettig. In der Apotheke wurde mir zu der Pédiatril-Serie von Avène geraten, da diese speziell auf die empfindliche Babyhaut abgestimmt ist. Unter anderem gibt es da also ein Gel gegen Milchschorf, dieses massiert man leicht in die Kopfhaut ein und wäscht es nach einer halben Stunde wieder raus. Bei uns ist der Geruch definitiv verschwunden und auch die Hautschüppchen werden von mal zu mal weniger – also ist es wirklich einen Kauf wert. Wir verwenden das Gel ungefähr 2 x pro Woche.

Das war es erst einmal zu den (für mich) ungewöhnlichen Fällen der Babypflege, mal sehen, was noch so alles auf uns zukommt. Wenn ihr andere tolle Tipps zu den angesprochenen Themen habt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr diese mit uns teilen würdet.

Ganz Liebe Grüße,
Eure Kristina

 

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