Amandas Babynest

Beim zweiten Kind habe ich mir vorgenommen, nicht so viel Neues einzukaufen. Braucht man ja eigentlich auch nicht, vor allem bei dem geringen Altersunterschied den unsere Kinder haben. Die Grundausstattung haben wir und das was fehlt, kann man sich im Nachhinein immer noch holen. Ob ich mich daran gehalten habe? Naja, nicht so ganz.

Amandas Babynest - Modell Pollux

Im Internet, vor allem auf Instagram, findet man so viele schöne, neue Dinge für Babies – da kann man ganz einfach nicht widerstehen. So war es bei mir auch mit den Babynestern. Ich hatte davon zuvor weder etwas gehört, noch habe ich sie irgendwo gesehen und ehrlich gesagt, erinnerten sie mich zunächst eher an Hundekörbchen. Aber je öfter ich welche sah, desto mehr gefielen sie mir. Besonders die Idee fand ich sehr schön und praktisch: Die kuscheligen Nestchen sollen Neugeborenen die enge Geborgenheit und Sicherheit wie in Mamas Bauch geben. Entdeckt habe ich sie bei unzähligen schwedischen Accounts, darunter waren zwar auch Shops, aber entweder hatten die keine englische Seite oder lieferten nicht weltweit. Also begab ich mich auf die Suche im deutschsprachigem Raum und wurde bei Amanda und ihrem Label „Amandas Babynest“ fündig. In einem kleinen Interview erzählte sie mir mehr darüber.

In Schweden geboren, kennt Amanda die Babynester aus ihrer Heimat. Diese gibt es auch dort erst seit 2003 auf dem Markt und ursprünglich fanden sie als Bettchen für Neugeborene auf Geburts- und Frühchenstationen Verwendung. Mittlerweile herrscht in Skandinavien ein regelrechter Boom und die Babynester schmücken viele Kinderzimmer.

Amanda verschlug es der Liebe wegen nach Berlin. Als sie schwanger wurde, begab sie sich – wie wir alle – auf die Suche nach der perfekten Babyausstattung. Schon bald stellte sie fest, dass in Deutschland kaum einer etwas mit dem Begriff Babynest anzufangen wusste. Und da Nähen eine große Leidenschaft von ihr ist, schnappte sie sich ihre Nähmaschine und nähte selbst eines für ihr Baby.

„In der Schule in Schweden lernen alle Kinder nähen, mindestens 3 Semester. Damals habe ich die „Grundlagen“ im Nähen gelernt. In der Schwangerschaft habe ich viel genäht und von meinen Fehlern gelernt. Auch von meiner Schwester, die sehr gut nähen kann, habe ich Tipps bekommen. Es hat mir viel Spaß gemacht, Dinge selbst für mein Kind zu machen.“ Also überlegte sie nicht lange und beschloss ihr Hobby zu ihrem Beruf zu machen. Zunächst startete sie auf der Kreativ-Plattform Dawanda mit dem Verkauf der Babynester unter dem Namen „SöTNöT“, mittlerweile hat ihr Shop aber auch eine eigene Homepage und heißt „Amanda Babynest“.

Amanda achtet sehr darauf, dass die Babynester nicht nur hübsch aussehen, sondern auch qualitativ hochwertig und sicher sind. Bei der Fertigung greift sie ausschließlich zu atmungsaktiven Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Schurwolle. Auf Details wie Träger wird absichtlich verzichtet, da die Nester mit Baby nicht zum Tragen geeignet sind. Mit einer verstellbaren Kordel versehen, lässt sich die Größe des Nests variieren  – generell eignet es sich ab der Geburt bis zum Alter von ungefähr sechs Monaten. Amanda Babynester vereinen schwedisches Design mit deutscher Qualität und das macht sie besonders!

Im Shop findet man eine Menge schöner Stoffkombinationen und die Individualisierungsoptionen ermöglichen Extras wie die Zugabe von Spitze, einem Satinband anstelle einer Kordel sowie Größenänderungen.

Amandas Babynest - Modell Starry Night

Wir haben uns für das Modell Pollux in der Standardgröße entschieden und unsere kleine Maus kuschelt jeden Tag darin! Es ist wirklich immer in Verwendung, tagsüber im Wohnzimmer auf der Couch, Nachts in ihrem oder unserem Bett. Letzteres ist übrigens besonders praktisch! Das Baby im Elternbett schlafen zu lassen ist ja immer ein etwas heikler Punkt und so hat es doch seinen eigenen, geschützten Bereich. Auch für Reisen oder Besuche bei Familie und Freunden ist es ideal, da man so den gewohnten Schlafplatz des Babys einfach mit dabei hat.

Liebe Amanda, vielen Dank für das nette Interview und viel Erfolg mit deinem tollen Label.

Ganz Liebe Grüße,
Eure Kristina

Inhalt & Interview: Prêt à Baby
Fotos: Amanda Gasser

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